Ein durchtrainierter weiblicher Körper mit sanften Rundungen, eine Frau, die weiblich und selbstbewusst ihren Körper präsentiert, das ist ein hocherotischer Anblick. Aber was diese mutig posierende Outdoor-Amazone erst so richtig aufreizend macht, ist etwas anderes – sie ist fast nackt und auf ihr Knie stützt sie einen schweren Gipsarm. Gefesselt von ihrem Verband kauert sie unter freiem Himmel und öffnet ihre Schenkel. Aber zwischen ihren Beinen, an der weichen Haut ihrer Schenkel, liegt nicht ihr verletzlichster Punkt. Die Augen wandern hoch, über die Hüfte, weiter oben blitzt ihr herausfordernder Blick, aber dazwischen leuchtet vielversprechend und anziehend der Gips. Dort ist ihr Schwachpunkt und genau da beginnt die Lust am Gipsfetisch.
Die harte Gipsschale, in der sich die Zerbrechlichkeit ihres aufregenden Körpers verbirgt, fordert Respekt und weckt gleichzeitig Zärtlichkeit. Ein Blick kann abweisend sein, er kann sich ängstlich entziehen oder verstellen, aber ein eingegipster Körper zeigt sich offen, so wie er ist: in seiner Erotik und seiner Verletzlichkeit. Der Gips ist keine Maske, er schützt und macht zugleich hilflos. Darin liegt der Reiz des Castfetischs. Dabei ist es egal, ob er nur an einzelnen Körperteilen oder als Ganzkörpergips ausgelebt wird. Manche Caster sehen sich heimlich an zufälligen Begegnungen mit medizinischen Gipsverbänden satt, andere legen sich oder dem Partner selbst re-Casts an. Worin auch immer der spezielle Lustreiz besteht, der Kick liegt in dem erotisierenden Gefühlsmix von Stärke und Schwäche, im sexuellen Erlebnis zwischen möglicher Distanz und unmöglicher Nähe. Im Member-Bereich dieser Seite finden sich viele weitere anregende Fotos und Videos zum Thema Gipsfetisch.