Eine schöne Frau wirkt besonders aufregend, wenn sie nicht alles zeigt. Das ist eine alte Sex-Wahrheit. Erotisches Prickeln braucht das perfekte Zusammenspiel von lustvollem Versteckspiel und freizügiger Nacktheit. Von vielen Menschen wird eine ganz besondere Art, den Körper zu verhüllen und gleichzeitig verführerisch zu zeigen, als sexuell erregend empfunden: das Betrachten von nackten Körpern oder Körperteilen im Gipsverband. Caster genießen die Begegnung mit Gips in jeder Form. Nicht nur das im Gipsverband fixierte Objekt der Begierde ist hilflos den Blicken, der Lust und den sexuellen Handlungen ausgesetzt, sondern auch der Beobachter liefert sich dem Gips aus, in den er erstmal nur mittels seiner Fantasie eindringen kann. Gips ist wie ein gewaltloser, befreiender Zwang, mit dem ein Caster sich zum hemmungslosen Liebesspiel verhelfen kann. Besonders aufregend ist es, einer Frau mit offensichtlichem re-Cast zu begegnen. Sie spielt mit dem Fetisch, posiert und weiß genau, was sie tut. Sie empfindet Lust an der Aufmerksamkeit, die ihr Körper bekommt. Es erregt sie, dass sie ihren Arm nicht bewegen kann, sie gibt sich dem Material und dem Beobachter hin und die Erregung lässt sie freizügig werden. Die nackte Haut ihres prallen Hinterns, den sie lustvoll kreisen lässt, scheint etwas ganz anderes zu wollen, als der weiß eingegipste Arm. Will diese Frau Sex? Will sie befreit werden? Wünscht sie sich noch mehr Gips? Vielleicht will sie auch einfach nur in der Öffentlichkeit posieren, hier draußen, wo alle sie sehen können. Aber es kommt niemand vorbei, nur einer sieht sie: Du. Und die Fantasie treibt Dich in den Gipsfetisch-Himmel.
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